Dieser Beitrag dient zwei Vorhaben. Zum einen kann ich mein Leid klagen und etwas jammern. Und zum anderen präsentiere ich meine Lösung zu meinem selbstauserkorenen Problem.
Früher, in der guten alten Zeit, da hatte ich eine sehr große Sammlung an Büchern, Rollenspielen, Brettspielen, Miniaturen, TCG und dem restlichen Kram. Ein eigenes Spiel- und Bibliothekszimmer, fast schon ein Herrensalon.
Dann kamen Corona, Kinder und schwups – die Prioritäten ändern sich radikal. Ich habe insgesamt vier Jahre Pause eingelegt, 90% meiner Sammlung verkauft, insgesamt alles verkleinert und gespürt: das hat richtig gut getan. Als ich wieder aktiv wurde, habe ich wenig Material benötigt, mehr eigenen Kram gemacht und vieles digital angeschafft.
Das eigene Spielzimmer ist fort, die Kinder bewohnen drei Zimmer im Haus und mein Kram ist irgendwo gelagert. Und obwohl ich kein Mensch bin der Sachen nachtrauert, so fühle ich mich inmitten von Büchern ziemlich wohl und oft genügt der Anblick von wohlvertrauten Buchrücken und Covern um mich in eine rosa Wolke des Wohlbefindens zu packen.
Für mein Vorhaben schnappe ich mir 2-3 würfelförmige Kalax-Regale (33×33 cm) und werde in (hoffentlich) regelmäßigen Abständen den Inhalt rotieren. Die Ausführung sollte dann noch so gelingen, dass es ästhetisch genug ausschaut, um von meiner besseren Hälfte akzeptiert zu werden. Daher beschäftige ich mich aktuell nebenbei mit dem Thema, wie Bücher zur Geltung gebracht werden können, egal ob durch Anordnung, Hilfsmittel oder Deko.
Das Beitragsbild zeigt wie es eigentlich nicht werden sollte. Ich möchte kein vollgestopftes Regal. Mein Ziel ist Atmosphäre und Wohlbefinden. Ich werde experimentieren müssen, denn das Ziel weicht ordentlich ab von der bewährten Methode wie Bücher in Regalen untergebracht wurden.
Ich bleibe am Ball und bin für jegliche Hilfe, Inspiration und Bildmaterial sehr dankbar. Vielleicht gibt es unter euch ähnliche Fälle.
-grannus-