Kampagnenbericht: Königsmacher – Teil 24

Der Höhepunkt von Band 4. Damit verabschiedet sich die Kampagne endgültig dann vom publizierten Pfad und geht neue Wege.

Session 50: Im Angesicht der Götter

anwesende Charaktere:

Quon Jörk
Farli Markstein
Padrym Kupferschlag
Baron Raklgrash Bottichstampfer
Phlexia

14. Erastus 4712, Feuertag, in den nördlichen Hügeln der Baronie Drelewstein

Die Truppen der Dornenmark zogen bereits seit einigen Tagen durch die karge Hügellandschaft auf der Suche nach Armag und dessen Hauptstreitmacht. Mit der Unterstützung von Phlexia aus den luftigen Höhen konnte man kleinere Lager der Barbaren ausmachen und diese erfolgreich attackieren. Allem Anschein nach suchten die Wilden etwas in den Hügeln. An verschiedenen Punkten hatten diese in den Hügeln mit Grabungen begonnen. Im Kommandozelt der dornmärkischen Armee kam bald die Vermutung auf, das Armag auf der Suche nach seinem Schwert Ovnirbann war, welches ihm den Legenden nach persönlich von Gorum überreicht worden war.

17. Mondtag 4712, Feuertag, in den nördlichen Hügeln der Baronie Drelewstein

Es sollte nicht mehr lange dauern und die Armeen der Dornenmark und des Armags standen sich am Fuße einer zerklüfteten Bergflanke gegenüber. Die Kundschafter konnten berichten, dass Armag in diesem großen Feldlager gesichtet worden ist. Hier an dieser Stelle sollte sich also das Schicksal des Barbarenhelden entscheiden.
Entgegen der Erwartungen ihrer Männer entschieden sich die Helden gegen ein Duell Mann gegen Mann mit Armag. Statt dessen bliesen die Hörner zum Angriff und die gewaltige Masse aus Fleisch und Metall ging auf einander los. Der Kampf wütete brutal und forderte unzählige Opfer auf beiden Seiten. Schließlich jedoch wurden die Barbaren an die Bergflanke gedrückt und eine Lücke tat sich für die Helden auf. Von Armag und dessen Garde war bisher noch nichts zu sehen gewesen. Man folgerte, dass der Barbar sich im Inneren des Hügels aufhielt.

In dieser uralten Grabanlage kommt es dann schließlich zur finalen Konfrontation zwischen den Helden der Dornenmark und Armag. In einer großen Kammer steht man sich gegenüber- Armag blutüberströmt und bereit für den Kampf! Doch war es nicht sein eigenes Blut das er vergossen hatte- der Berserkerrausch hatte Armag fest im Griff. Auf dem Boden der staubigen Kammer lagen die erschlagenen Leiber Stammesbrüder von Armag. Doch lange konnten die Helden den Blick nicht ruhen lassen, denn in den Händen des Barbaren lag das wohl mächtigste Schwert das sie je erblickt hatten: Ovnirbann! Mit einem Brüllen ging der nun wahrhaftig mächtige Barbar auf die Helden los und ein erbitterter Kampf entflammte.

Der Kampf wütete zwischen dem Barbarenkönig und den Helden hin und her…..am Ende lagen sowohl Armag als auch Padrym und Farli erschlagen am Boden- der Preis für diesen Sieg waren hoch. Doch entschied sich an dieser Stelle noch nicht das Schicksal der beiden Zwerge- größeres sollte für sie bereit gehalten werden! Am Beinacker der Pharasma wurden die beiden von einem Diener der Pharasma empfangen und ein Urteil wurde gesprochen. Als Verdienst gegen den untoten Vordekai sollten die zwei Helden als Pharasmas Streiter zürück ins Leben gerufen werden. Doch damit nicht genug: das Portal zum Beinacker sollte offen bleiben bis die beiden ihre erste Queste für die Göttin des Todes erledigt hatten: das Schwert Ovnirbann musste zerstört werden.

Die übrigen Helden trauerten gerade noch um ihre gefallenen Kameraden als deren geschundene Körper mit einem stöhnenden Seufzer zurück ins Leben kamen. Die Verwirrung ob dieser Wendung war den anderen ins Gesicht geschrieben, doch blieb nicht viel Zeit zum Erklären. Farli erhob sich und schleppte sich zum Leichnam von Armag um das legendäre Schwert an sich zu nehmen. Das schimmernde Portal zum Beinacker wurde von den Zwergen ein zweites Mal durchschritten und zwischen den unzähligen Grabsteinen wurde jener von Ovnirbann gesucht und gefunden. Drei Schläge gegen den eigenen Grabstein, so hieß es, und das Schicksal des Artefakts wäre besiegelt. Auch wenn die Helden damit den Zorn von Gorum, dem Herrn im Eisen, auf sich beschwören würden, so war dies ihre Pflicht. Und so geschah es auch.

Zurück im Tageslicht war die Schlacht gegen die Barbaren geschlagen und eine weitere Bedrohung für die Dornenmark war neutralisiert.


Wie in der Einleitung bereits erwähnt, geht diese Kampagne nun eigene Wege und verlässt Paizo. Leider ist dies auch der Moment in dem meine Dokumentation abriss und ich kein Tagebuch mehr geführt habe. Den Rest werde ich aus meiner Erinnerung heraus erzählen müssen. Als Nebeneffekt tritt natürlich auch auf, dass die folgenden 27 Sessions bei weitem nicht mehr so detailliert erzählt werden können. Ich bleibe dennoch am Ball und werde die Geschichte so gut es geht zu Ende erzählen. Bleibt also gespannt, ab jetzt betreten wir Neuland in der Handlung. Und das eine oder andere Handout-Relikt wird auch noch folgen.

-grannus-

Veröffentlicht von grannus

Über mich kannst du auf dem Blog unter "Team" lesen. Ansonsten bin ich am liebsten Papa, Autor und Spielleiter.

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