A-Piece-of-History-every-day 2025 – Teil 18 (Der ehrwürdige Bischoff & der Prinz der Fäulnis)

Eine Fehde über Jahrhunderte hinweg. Menschlicher Wille im Kampf gegen das Immaterium. Ein Bischoff und ein Großer Verpester, auf ewig verbunden.


Eine alte Bekanntschaft

Während des gewaltigen Dämoneneinfalls auf Cryptus trafen die Protagonisten dieser Geschichte aufeinander. Truppen der Imperialen Armee, des Ordo Malleus und des Adeptus Arbites kämpften in den Straßen und Wohnblöcken der Makropolen gegen Dämonen und Kultisten. Der Große Verpester Ku´gath hatte sich in einem Schrein niedergelassen und diesen beschmutzt. In einem endgültigen Gefecht konnte der Dämon vernichtet werden. Bischof Jastilus zertrümmerte den verwesten Schädel mit seinem mächtigen Dämonenhammer und verbannte den Dämon in zurück in den Warp. Mit letzten gluckernden Worten schwor der Verpester ewige Rache.

Seit jener Konfrontation hatte es sich der Verpester scheinbar zur Aufgabe gemacht, dem Bischof einen grausamen Tod zu bescheren. In den darauffolgenden Jahrzehnten ersann er eine Falle nach der anderen und nutzte jede Gelegenheit seinem Erzfeind gegenüber zu treten. Der Bischoff entzog sich dem Zugriff des mächtigen Dämonen mithilfe eines uralten und mächtigen Artefakts der gläserne Chronometer.

Der Gläserne Chronometer

Aus den Überresten der Kathedrale auf Cryptus wurden vielerlei mächtige Artefakte hergestellt, darunter auch dieses obskure Meisterwerk. Sämtliche Elemente dieses Chronometers bestehen aus Fragmenten der Kathedrale. Das Ziffernblatt zeigt keine Zahlen, sondern ist mit mikroskopisch kleinen Psalmen und Gebeten an den Imperator übersät. Ein komplexes Gebilde aus fragilen Zahnrädern, Stäben, Drähten und anderen Komponenten bildeten das Herzstück dieses Artefakts, dessen Bestimmung nicht die Messung von Zeit war. Sobald eine dämonische Präsenz sich in unmittelbarer Nähe zum Gläsernen Chronometer einen Weg in den Realraum bahnt, beginnt der Mechanismus des Artefakts einen hohen, schrill klingenden Ton von sich zu geben, der den Träger warnt.

Das Ende der Feindschaft

Der Tod ereilte den Bischof während einer großen Feier zu Ehren des St. Drusus. Ein Knabenchor sang Lobpreisungen und übergab am Ende der Vorstellung dem Bischof eine geweihte Tropfkerze. Der Verpester hat höchstpersönlich seine liebsten Bakterien und Viren ausgewählt und die Tropfkerze verunreinigt. Als der Bischof nun das Geschenk entgegen nahm, ereilte ihn sofort der Tod und innerhalb weniger Sekunden wurde sein Leib von den grausigsten Krankheiten zerfressen. Fernab dieses Schauplatzes, in seinen privaten Gemächern, schrillte die Gläserne Uhr ungehört. Mit dem Tod des Bischofs zersprangen die Zahnräder im Innern.

Der Bischof, der Prinz und der Chronometer in einer Kampagne

Es gibt einige Möglichkeiten diese Ereignisse und Protagonisten in eine Kampagne einzubauen. Vielleicht gehört der Bischoff zu den bekannten NSC oder ist gar der Patron der Spielgruppe. Vielleicht sind die Spielfiguren bei einem der Ereignisse dabei gewesen und waren direkte Augenzeugen. Eine andere Möglichkeit wäre der Gläserne Chronometer. Die Erneuerung dieses Artefakts würde im Kampf gegen die dämonische Bedrohung einen immensen Machtzuwachs bedeuten.

Der historische Überbau – Rabbi Löw und der Tod

Der berühmte Rabbi Löw ist Gegenstand vieler Geschichten und Legenden. Auch er kämpfte mit dem Tod bis er zuletzt unterlag. Die Gläserne Uhr kommt nicht in jeder Version vor, ich selbst habe die Geschichte in diesem Buch kennen gelernt.

-grannus-

Veröffentlicht von grannus

Über mich kannst du auf dem Blog unter "Team" lesen. Ansonsten bin ich am liebsten Papa, Autor und Spielleiter.

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