Mir wurde von Philip von Barcosa.net geraten, dass es ein ganz schlechter Gesprächseinstieg ist, wenn man sagt „Wir sind keine Sekte!“
Aber was ist dann eigentlich kritischerfehlschlag.de? Was ist die Idee dahinter und warum funktioniert das insgesamt so ganz gut?
Dieser Frage ist Martin, aka KarmaOpterix, nachgegangen, indem er mich auf seinem Youtube-Kanal interviewt hat. Was eigentlich ein kurzes Interview hätte werden sollen, ist irgendwie in ein mehr als zweistündiger talk geworden. Dabei sind wir natürlich messerscharf fokussiert beim Thema geblieben. Zum Glück hat Martin Kapitel eingebaut, sodass man das ganze langweilige Zeug über mich als Person skippen kann.
Aber seht doch einfach selbst:
Inhalt des Interviews
Rotzfrech aus der Videobeschreibung von Martin geklaut:
In diesem Interview sprechen wir mit Seba über den Blog Kritischer Fehlschlag, die Menschen und Ideen dahinter sowie über seinen persönlichen Weg im Pen-&-Paper-Hobby. Dabei geht es um prägende Erfahrungen mit Shadowrun, das Spielen am Tisch und online, die Old-School-Renaissance sowie die Entstehung von kritischerfehlschlag.de. Seba erzählt, woher die Ideen für neue Beiträge kommen, wie das Team mit Veränderungen und Kritik umgeht und wie die Arbeit hinter den Kulissen des Blogs aussieht.
Natürlich sprechen wir auch ausführlich über Spielleitung und Game Design: über Tipps für Spielleitungen, typische Einstiegshürden, Crunch und Fluff, „Show, don’t tell“ am Spieltisch und die Frage, was gutes Rollenspiel eigentlich ausmacht. Außerdem geht es um den RPG-a-day, die Entscheidung, Inhalte kostenlos anzubieten, Unterstützungsmöglichkeiten, die Kosten eigener Veröffentlichungen und den Stolz auf selbst entwickelte Projekte. Zwischendurch gibt es außerdem einen kleinen Sneak Peek auf mein eigenes Regelwerk Painful Cries. Darüber hinaus sprechen wir über Projekte wie Erde & Wasser, Mini D20 und Slumdog, werfen einen Blick auf mögliche kommende Inhalte von Kritischer Fehlschlag und gehen der Frage nach, welchen Rat Seba Menschen geben würde, die selbst mit dem Schreiben, Leiten oder Entwickeln von Rollenspielen beginnen möchten.
Ein Dank an alle
Das Gespräch hat mir selbst mal wieder klargemacht, wie dankbar ich eigentlich dafür bin, in der Rollenspielcommunity eine Heimat gefunden zu haben. Also danke an dieser Stelle für alle Leute, die mich aufgenommen haben und sogar ab und zu Lust haben, mit mir zu spielen oder irgendwelches Zeug zu basteln.
Ich hoffe, dass es noch ganz lange so bleibt!
-Seba
Dir gebührt Dank, dass du uns diese Heimat hier geschaffen hast!
LikeGefällt 1 Person
Können wir das Bitte als T-shirt haben?
„Kritischer Fehlschlag – definitiv keine Sekte!“
LikeGefällt 2 Personen
Danke für das tolle Erwähnen! Danke für eure Arbeit! Es war ein tolles Interview! ❤
Es war mir ein Fest ❤
LikeGefällt 1 Person
Danke für den Shout Out!
LikeGefällt 1 Person
Erst mal: Danke für die Erwähnung!
Spannend finde ich auch die Überlegung wo OSR aufhört und wie es dann weitergeht. Dass sie bei oD&D anfängt ist klar. Aber für manche hört sie bei den auf oD&D basierenden Spielen oder Retroklonen schon auf, für andere erst nach AD&D1.
Bei AD&D2 scheinen sich die Gemüter einig zu sein, dass es nicht mehr zur OSR gehört. Vielleicht weil Gary nicht mehr involviert war, oder weil manche darin eine andere Spielkultur sehen. Wie dem auch sei, für mich stellt sich die Frage nach der Lücke: Wenn bei AD&D1 die OSR, oder sagen wir, die erweiterte OSR, endet und mit D&D3 sicherlich die „New School“ startet … was ist dann AD&D2 (oder so etwas wie For Gold and Glory)? Ich habe diese mal als „Pre-new school“ = „PreNUS“ bezeichnet. Ist das sinnvoll? Wie ordnet ihr AD&D2 ein?
LikeGefällt 1 Person
Für mich war AD&D2 der Einstieg und ich sehe ehrlich gesagt die Unterschiede zu den älteren Dingern nicht so sehr. Aber das ist wahrscheinlich eine Frage des Mindsets. Wir haben damals – denke ich – die Regeln vereinfacht und Vieles weggelassen. Ich war noch echt jung.
LikeLike