Derzeit besteht meine gelegentliche Abendlektüre aus diesem Buch hier

Neben interessanten Einblicken in Peter Hagendorfs Tagebuch liest sich das Buch insgesamt sehr unterhaltsam. Am gestrigen Abend sind mir insbesondere die Schilderungen im Geist hängen geblieben, wie man sich ein damaliges Schlachtfeld vorstellen konnte mit seinen fliegenden und alles zerfetzenden Kanonenkugeln und den Musketieren.
Heute möchte ich eine kleine Sonderregelung vorstellen, die so klein sie auch sein möge, für mich wieder wunderbar zeigt:
Historische Vorgaben können das Spiel und die Mechanik bereichern!
Es geht hier um den Gebrauch von Musketen. Genauer gesagt um den Drill der schwedischen Armee unter König Gustav II. Adolf. Dieser stellte seine Musketiere nicht in den Gewalthaufen auf, sondern staffelte sie lediglich sechs Reihen tief. Dadurch musste jeder einzelne Schütze schneller nachladen um erneut zu feuern. Soviel in der Kurzfassung.

Schwedischer Drill – Ausbildung und Kosten
Eine Spielfigur kann bei einem passenden Ausbilder (z.B. einem schwedischen Deserteur) für drei Monate in die Lehre gehen um den schwedischen Umgang mit der Muskete zu erlernen. Die Kosten hierfür betragen 3.000 Silbermünzen sowie das Stillschweigend der Spielfigur.
Im Anschluß ist die Spielfigur in der Lage, Musketen und Pistolen pro Runde (1 min) zweimal abzufeuern.
-grannus-